Senkung der Vergütung für Photovoltaikanlagen | 27.11.2014

Solarstrom wird in der Schweiz durch die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) oder durch die Einmalvergütung (EIV) unterstützt. Im nächsten Jahr erfolgt eine weitere Senkung der Vergütungssätze.

KEV Tarife

    Aufgrund der sinkenden Investitionskosten für Photovoltaikanlagen, werden die Vergütungsansätze periodisch angepasst. Im 2015 werden die Tarife sowohl für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) wie auch für die Einmalvergütung (EIV) gesenkt.

    Senkung der Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen

    Die Tarife für die Vergütung durch die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) sowie die Ansätze der Einmalvergütung (EIV) (für Anlagen unter 30 kW) werden gesenkt. Dies geschieht in zwei Schritten: per 1. April und per 1. Oktober 2015.

    Vergütung Photovoltaikanlagen

    Die Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen werden für grosse Anlagen rund 12 Prozent und für kleine Anlagen rund 18 Prozent gesenkt. Für die Höhe der Vergütung ist das Datum der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage massgebend. Diese neuen Tarife sollen bis mindestens 1. April 2016 bestehen bleiben.

    Integrierte Photovoltaikanlagen

    Die Investitionskosten für integrierte Photovoltaikanlagen sind nach wie vor höher als für angebaute Photovoltaikanlagen. Aus diesem Grund wird für integrierte Anlagen wie bisher ein Zuschlag von 15 Prozent auf den Vergütungssatz gewährt. Als Integrierte Photovoltaikanlagen werden in die Bauten integrierte Anlagen bezeichnet, welche neben der Gewinnung von Strom auch dem Wetterschutz, dem Wärmeschutz oder der Absturzsicherung dienen.

    Freistehende Photovoltaikanlagen

    Die Tarife für freistehende Photovoltaikanlagen sind ab 1. April 2015 dieselben wir für angebaute Anlagen, da sich Unterschiede kaum mehr rechtfertigen lassen.

    Autor: HMQ AG

    Foto: HMQ AG